Sonntag, 24. Juni 2018

17-03-2018 - Arbeiten - Leben retten - wieder Arbeiten

Aus dem Alltag gerissen: Ehrenamtliche Feuerwehrleute erzählen, wie der Einsatz vom Mittwoch für sie ablief
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Zwischen Hofkirchen und Vilshofen waren am Mittwoch um 11 Uhr zwei Autos frontal zusammengestoßen. Vier Wehren wurden alarmiert. Nach 45 Minuten war die eingeklemmte Frau aus dem schwer deformierten Kleinwagen befreit. Die Feuerwehrler beginnen mit dem Aufräumen.   -Fotos Rücker

Der Notarzt sagt, was zu tun ist
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Josef Feilmeier (29), Zimmerer und 2. Kommandant der Feuerwehr Garham: "Ich arbeite bei einer örtlichen Zimmerei. Mit meinem Kollegen Marcel Wagner – auch Feuerwehrmann – waren wir gerade auf der Kindergarten-Baustelle, als der Piepser losging. Marcel kam vom Dach runter. Die Durchsage lautete: Unfall Höhe Hilgartsberg mit eingeklemmter Person. Mit dem Firmenfahrzeug sind wir zum Feuerwehrhaus gefahren, haben im Laufen die Schuhe ausgezogen und sind in den Feuerwehranzug gesprungen. Kurzer Überblick: Wer ist alles da? Acht Leute – dann mal los.

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15-03-2018 - Kleinwagen kracht frontal in Gegenverkehr

Fahrerin (36) kam zuvor ins Schleudern – Schwer verletzt in Klinik geflogen
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Durch den Aufprall auf den entgegen kommenden Golf wurde der Daihatsu Sirion herumgeschleudert. Die im Beinbereich eingeklemmte Fahrerin musste mit Hilfe von technischem Gerät aus dem Wagen geborgen werden − Foto: Rücker

Hofkirchen. Bei einem Frontalzusammenstoß auf Höhe der Ortschaft Hilgartsberg sind gestern kurz nach 11 Uhr zwei Autofahrerinnen schwer verletzt worden.

Zu dem Unfall kam es nach ersten Erkenntnissen der Vilshofener Polizei, als eine 36-Jährige mit ihrem Daihatsu-Kleinwagen kurz vor Hilgartsberg aus einer Rechtskurve kommend ins Schleudern geriet. Nach Aussage der anderen Unfallbeteiligten konnte die in Richtung Vilshofen fahrende Frau den Wagen noch einmal auf die rechte Fahrbahn steuern, bekam ihn aber nicht unter Kontrolle, driftete wieder nach links und krachte frontal in den ihr entgegen kommenden Golf.


Die 54-jährige Frau, die wie die 36-Jährige im Landkreis Deggendorf wohnt, konnte von den Rettungskräften schnell aus dem Golf befreit werden. Schwieriger war dies bei der Unfallverursacherin. Sie war anfangs ansprechbar. Beine, Becken und Brust waren eingeklemmt. Feuerwehrkräfte und Rettungssanitäter arbeiteten ruhig, umsichtig und professionell. Mit Hilfe von technischem Gerät gelang es, sie aus der völlig beschädigten Fahrgastzelle zu befreien. Zwischenzeitlich landete der Rettungshubschrauber Christophorus 10. Der Rettungsdienst war mit drei Fahrzeugen vor Ort. Die 54-Jährige kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus Vilshofen, die 36-Jährige wurde mit dem Hubschrauber in eine Klinik geflogen.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Garham, Windorf, Hofkirchen und Hilgartsberg. Die Straße wurde für rund drei Stunden komplett gesperrt.

Zur Klärung der Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Passau ein Gutachter hinzugezogen. Beide Fahrzeuge wurden zur Spurensicherung sichergestellt und abgeschleppt. Laut Polizei entstand ein Sachschaden von 13.000 Euro. − hr

23-02-2018 - Einsätze und Baustelle bestimmen das Jahr

Garhamer Truppe rückte 48 Mal aus – Neues Gerätehaus: Helfer brachten sich mit 3500 Stunden Eigenleistung ein
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Die neue Führungsmannschaft: Rudolf Daxberger (vorne, v.l.), Josef Wagner, Alois Bircheneder, Johanna Feilmeier, Peter Heider sowie Ludwig Zitzelsberger (stehend, v.l.), Fabian Kapfhammer, Andreas Schöfberger, Bürgermeister Willi Wagenpfeil, Josef Feilmeier, Erwin Schöfberger, Marcel Wagner, Simon Seider, Christoph Seider, Manuel Niederländer, Dominik Unertl und Alois Fischl. − Fotos: Eder

Garham. Welchen Anforderungen sich Frauen und Männer einer Feuerwehr stellen müssen, wurde bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Garham im Gerätehaus deutlich. Zahlreiche Einsätze, viele Stunden Arbeit beim Gerätehaus-Neubau, erfolgreiche Veranstaltungen liegen hinter den Mitgliedern. Sie mussten auch neu wählen.
Vorstand Ludwig Zitzelsberger freute sich über die gut besuchte Versammlung. Mit dabei: Bürgermeister Willi Wagenpfeil, die Markträte Alois Kapfhammer, Johanna Feilmeier, Josef Leizinger und Gerold Schöfberger, Kreisbrandinspektor und Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender Alois Fischl, Ehrenvorstand Josef Saller und die Ehrenkommandanten Max Seider und Franz Eder.

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15-02-2018 - Digitalfunk wird Routine

Nach erfolgreicher Testphase beginnen Schulungen im KBI-Bereich Passau Land-Nord
2018 02 15 Gruppenbild Funklehrgang

Die frischgebackenen Sprechfunker beherrschen die neue Technik: Marcel Mittendorfer (v.l., Rappenhof), Nina Daik (Garham), Michael Vogl (Rappenhof), Maria Bircheneder (Garham), Franziska Saller (Fürstenstein) mit Georg Stelzer. − F.: VA

Vilshofen. "Wir sind begeistert vom Digitalfunk", bekräftigte Kreisbrandmeister (KBM) und Lehrgangsleiter Georg Stelzer. Er sprach von vielen Vorteilen, die diese neue Kommunikationstechnik mit sich bringe, nannte neben einer verbesserten Sprachqualität auch eine deutlich bessere Funkausleuchtung. "Funklöcher gehören der Vergangenheit an, störende Nebengeräusche wie das Martinshorn oder der Lärmpegel bei Großveranstaltungen können herausgefiltert werden", so der KBM. Auch einsatztaktisch bringe der Digitalfunk Vorteile: Verschiedene Einsatzgeschehen könnten sauber voneinander getrennt und komplexe Einsätze besser organisiert werden.

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08-02-2018 - Ein Muss für Wehren

28 Teilnehmer bei zweitägigem Funk-Lehrgang in Rathsmannsdorf
Gruppenbild Funklehrgang

Der Funk-Lehrgang erforderte Konzentration und Aufmerksamkeit von den Teilnehmern. Mit dem Ergebnis zufrieden zeigten sich unter anderem Alois Fischl (v.l.), Georg Stelzer und Franz Langer (6.v.r.). − Foto: Neumeier

Rathsmannsdorf. Die örtliche Feuerwehr war Gastgeber eines zweitägigen Funk-Lehrgangs im KBI-Bereich Passau-Nord. Das Führungsgremium, allen voran die Kommandanten Hans Anetsberger und Martina Popan, hatten diese Fortbildungsmaßnahme mustergültig vorbereitet, wofür Kreisbrandinspektor Alois Fischl und Kreisbrandmeister Georg Stelzer Lob zollten.

28 Teilnehmer aus den Feuerwehren Hofkirchen, Straßkirchen, Tittling, Nammering und Rathsmannsdorf stellten sich den breitgefächerten Unterrichtsinhalten. So standen am ersten Tag Einführung und Lehrgangsorganisation mit Rechtsgrundlagen und Grundlagen Digitalfunk auf der Agenda. Die Ausbilder Georg Stelzer und Franz Eder verwiesen auf Zuständigkeiten, Gesetze und Richtlinien, BOS-Berechtigte, Organisationen und Kennwörter. Andreas Schöfberger unterrichtete über Funkversorgung GAN, Frequenzbereiche, Betrieb TMO und DMO, Notruf und Einsatztaktik, Erwin Schöfberger über Zusammenarbeit, Statusmeldungen, Funkrufnamen und Gruppenstrukturen. Klar, dass die Funk-Lehrlinge Pausen brauchten, um das Gehörte zu verarbeiten. Christian Lustig vermittelte dann Wichtiges aus der Karten- und Gerätekunde sowie das Händeln von digitalen Funkgeräten und analogen Funkmeldeempfängern. Der gesamte Ausbilderstab war in punkto Stationsausbildung MRT/HRT und praktischem Handanlegen zugegen.

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21-12-2017 - Grundschüler besuchen die Feuerwehr

Gruppenbild Grundschueler
Garham. Eine willkommene Abwechslung im Schulalltag war für die Drittklässler der Garhamer Grundschule mit Klasslehrerin Sabine Zeitler (hinten links) der Besuch bei der Feuerwehr Garham. Dort holten sich die Kinder vor Ort Informationen für den Heimat- und Sachunterricht. Ehrenkommandant Franz Eder erklärte ihnen die Aufgaben der Wehr, die es schon fast 150 Jahre gibt und beantwortete die Fragen der Schüler. Eder wies auch darauf hin, auf was bei einer Notfallmeldung (Telefon 112) geachtet werden muss und erläuterte die fünf lebensrettenden „W’s“ eines Notrufes. „WO und WAS ist passiert; WIE VIELE Verletzte sind betroffen; WELCHEN Umfang hat das Schadensereignis; WARTEN auf Rückfragen) eines Notrufes.“ Bescheid wussten die Kinder bereits über die Rauchmelder. In fast jedem Kinderzimmer ist dieser „Lebensretter“ bereits installiert.

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