Dienstag, 12. Dezember 2017
 

eiko_icon Verkehrsunfall mit LKW


Einsatzkategorie: Techn. Rettung > Verkehrsunfall
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Einsatzort Details:

BAB A3 B-Bahn KM 581
Datum: 26.09.2017
Alarmierungszeit: 11:31 Uhr
Einsatzende: 14:15 Uhr
Einsatzdauer: 2 Std. 44 Min.
Alarmierungsart: FME & Sirene
Einsatzleiter: Feilmeier Josef
eingesetzte Kräfte :

Feuerwehr Garham
Feuerwehr Hilgartsberg
Feuerwehr Rathsmannsdorf
Feuerwehr Vilshofen
Feuerwehr Eging am See
KBM 4/3 Stelzer
KBI 4 Fischl
Technische Hilfeleistung

Einsatzbericht :

Kilometerlanger Rückstau: Lkw fährt in Stauende

Fahrer schwer verletzt – Autobahn komplett gesperrt

Iggensbach/Garham. Ungebremst ist gestern ein Lkw ins Stauende auf der A3 gefahren. Am Steuer saß ein 41-jähriger Tscheche, der bei dem Unfall schwer verletzt wurde.

Der Stau hatte sich am späten Vormittag aufgrund einer Baustelle zwischen Garham und Iggensbach gebildet. Laut Mitteilung der Polizei fuhr der Hängerzug aus Bamberg kurz vor der Anschlussstelle Iggensbach ungebremst auf einen Sattelzug aus Slowenien auf, der bereits im Stau zum Stehen gekommen war. Der Unfallverursacher wurde im Führerhaus eingeklemmt und erlitt schwere Verletzungen. Er musste durch Kräfte der Feuerwehr mit technischem Gerät befreit werden und kam mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus nach Straubing. Laut Polizei befindet er sich nicht in Lebensgefahr.

Der Fahrer des Sattelzugs, ein 55-jähriger Slowene, wurde leicht verletzt ins Krankenhaus nach Vilshofen gebracht und nach ambulanter Behandlung wieder entlassen.

Die Autobahn Richtung Regensburg war im Bereich der Unfallstelle zunächst komplett gesperrt. Es bildete sich ein Stau bis zur Ausfahrt Aicha. Gegen 13.30Uhr wurde eine Fahrspur wieder freigegeben. Am Unfallort befanden sich neben den Fahrzeugen der Verkehrspolizeiinspektion Passau auch die Feuerwehren von Garham, Vilshofen, Hilgartsberg, Eging und Rathsmannsdorf. Der Verkehr wurde durch die Autobahnmeisterei Passau an der Anschlussstelle Garham ausgeleitet.

Die beiden Lastwagen waren mit Stückgut beladen. Am Sattelauflieger des Slowenen entstand im Heckbereich Sachschaden von etwa 30.000 Euro, am anderen Lkw wurde das Führerhaus total beschädigt. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden dürfte rund 100.000 Euro betragen. − dz

 

Quelle: Deggendorfer Zeitung vom 27.09.2017

 

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