Mittwoch, 13. Dezember 2017

So soll das neue Garhamer Feuerwehrhaus aussehen

 
Die Feuerwehr Garham steht vor einem der größten Projekte in ihrer Vereinsgeschichte. Sie will im September ein Feuerwehr-Gerätehaus bauen. Wie das Gebäude aussehen soll, hat der verantwortliche Architekt Tobias Maier nun erstmals öffentlich erklärt.

Maier präsentierte den Hofkirchner Marktgemeinderäten auf ihrer Sitzung am Dienstag Pläne und Grafiken. Das Feuerwehrhaus soll an der Garhamer Ortseinfahrt und auf einer Fläche entstehen, die momentan noch ein Acker ist.

Drei Fahrzeuge sollen in einer neuen Fahrzeughalle Platz haben. An sie an schließt ein zweigeschossiges Gebäude mit Räumen unter anderem für Schulungen, die Jugend, den Vorstand und für Lehrmittel. Die obere Etage soll einen roten Anstrich bekommen, dadurch, so Architekt Maier, "einen Wiedererkennungswert für die Garhamer Feuerwehr" erhalten. Neben dem Feuerwehrhaus sollen ein Parkplatz und ein Platz für Übungen entstehen.

Die Baukosten betragen laut Architekt Maier knapp 1,2 Millionen Euro. Die Kommune als Bauherr zahlt 750.000 Euro, 200.000 Euro übernimmt die Regierung von Niederbayern. Für den Rest muss die Feuerwehr aufkommen. Für den Verein bedeute das "eine Kraftanstrengung", sagte Hofkirchens Bürgermeister Willi Wagenpfeil.

Die Marktgemeinderäte stimmten einstimmig für den Antrag der Kommune, das Feuerwehrhaus zu bauen. Bürgermeister Wagenpfeil bedankte sich beim ehemaligen Garhamer Kommandanten, Franz Eder, und beim ehemaligen 2. Kommandanten, Siegfried Langner, für den Einsatz bei den Grundstücksverhandlungen. 2. Bürgermeister Georg Stelzer lobte Architekt Maier für die "Kombination aus Zweckmäßigkeit und moderner Architektur".

Das bestehende Garhamer Feuerwehrhaus wurde in den 1970er Jahren gebaut und befindet sich im Lärchenweg. Es entspricht nicht mehr den aktuellen Sicherheitsstandards, junge Männer und Frauen müssen sich im selben Raum umziehen, es gibt nur eine eingeschränkte Warmwasserversorgung, die Zufahrt zum Gebäude ist eng. − mm